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Clarus Nachhaltiges Bauen Zertifikate
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Nachhaltiges Bauen lohnt sich: Für die Umwelt und den wirtschaftlichen Erfolg

Angesichts der veränderten klimatischen Bedingungen und der zunehmenden Ressourcenknappheit müssen Bauherren und Investoren eine ökologische Bauweise von Immobilien in Betracht ziehen. Sie sind gesetzlich dazu verpflichtet, zunehmend Energie aus erneuerbaren Energiequellen zu nutzen und CO2-Emissionen zu reduzieren. Darüber hinaus können sie freiwillig höhere Standards ansetzen: Die Zertifikate DGNB und LEED zeichnen die hohe Qualität von nachhaltigen Gebäuden aus und werden weltweit anerkannt. Auch mehrere Immobilien aus dem Clarus Portfolio haben eine solche Zertifizierung. Erfahren Sie, welche Kriterien ein Gebäude einhalten muss, um diese Zertifikate zu erhalten und wie Investoren, Vermieter und Mieter von den Gütesiegeln profitieren.

Gesetzliche und freiwillige Umweltstandards für Immobilien

In Deutschland gelten derzeit drei gesetzliche Regelungen, die bei Neu- und Bestandsbauten definieren, wie Energie eingespart und erneuerbare Energien in Gebäuden genutzt werden sollen. Dazu gehören das Energieeinsparungsgesetz (EnEG), die Energieeinsparverordnung (EnEV) und das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG). Ziel ist es, langfristig ökologischer zu bauen und die CO2-Emissionen zu reduzieren, denn 30 Prozent davon entfallen auf Gebäude. Im Oktober 2019 wurde beschlossen, die Regelungen im GebäudeEnergieGesetz (GEG) zusammenzufassen. Wann das GEG in Kraft tritt, ist derzeit unklar.

Im Hinblick auf die Energieeffizienz von Gebäuden gibt es zudem die Standards der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Eine Kennzahl gibt Aufschluss über den Energiebedarf einer Immobilie. Das Referenzgebäude, mit dem diese Kennzahl in Beziehung gesetzt wird, entspricht den Vorgaben der EnEV und hat einen Wert von 100. Das heißt: Ein KfW-Effizienzhaus mit der Kennzahl 55 benötigt beispielsweise nur 55 Prozent der Energie des Referenzgebäudes. Es handelt sich hierbei um freiwillige Verbesserungen zum Klima- und Umweltschutz.

Die Zertifizierungen DGNB, LEED, BREEAM und die Passivhaus-Zertifizierung für private Bauherren zählen ebenso zu den freiwilligen Optimierungen. Weitere Siegel existieren für die verwendeten Baumaterialien, beispielsweise das natureplus-Qualitätszeichen oder das IBO-Prüfzeichen. Hierbei geht es insbesondere um die Gesundheits- und Umweltverträglichkeit.

Zwei Zertifizierungen für ökologisches Bauen: DGNB und LEED

Bei den beiden Abkürzungen DGNB und LEED handelt es sich um zwei weltweit anerkannte Zertifizierungssysteme für nachhaltiges Bauen. Die DGNB-Zertifizierung wurde 2009 von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen erarbeitet. LEED ist im Ursprung ein US-amerikanisches Siegel und steht für Leadership in Energy and Environmental Design. Es basiert wiederum auf dem britischen Nachhaltigkeitszertifikat BREEAM, das bereits Anfang der 1990er Jahre etabliert wurde. Alle drei Siegel können an einzelne Baukomponenten, an das gesamte Gebäude oder an ein ganzes Quartier verliehen werden. Sie gelten sowohl für Neu- als auch Bestandsbauten. Die Objekte müssen hierfür verschiedene Kriterien erfüllen, die nicht nur die Bauphase, sondern den gesamten Lebenszyklus umfassen.

DGNB Zertifikat Bewertungskriterien Clarus
Das DGNB Zertifikat wurde 2009 von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen entwickelt.

Die Qualitätskriterien für das DGNB-Siegel betreffen:

  • Ökonomie
  • Ökologie
  • Soziokultur und Funktionalität
  • Technik
  • Standort
  • Prozesse

Je nach erreichter Punktzahl und Erfüllungsgrad erhalten die Objekte eine Auszeichnung: Bronze, Silber, Gold oder Platin.

Ein ähnliches Punktesystem gilt für LEED. Der Bewertungskatalog umfasst:

  • Nachhaltigkeit des Standorts
  • Effiziente Wassernutzung
  • Energie und Atmosphäre
  • Materialien und Ressourcen
  • Innenraumqualität
  • Innovation und Design
  • Regionalität

Grüne Immobilien erhalten je nach Erfüllungsgrad die Auszeichnung Zertifiziert, Silber, Gold oder Platin.

Das LEED Zertifikat für nachhaltiges Bauen ist weltweit anerkannt.

Wichtige Nachhaltigkeitskriterien beim Bau und Kauf von Immobilien

Lage, Lage, Lage“ – das ist bei jeder Immobilie das entscheidende Kriterium. Je besser sie ist und je positiver sich die nähere Umgebung in Zukunft entwickelt, umso höhere Renditen lassen sich erzielen. Ein nachhaltiger Standort ist beispielsweise bei der LEED Zertifizierung maßgeblich.

Des Weiteren spielt die Bausubstanz eine wesentliche Rolle. Bestandsbauten sollten regelmäßig gewartet und entsprechend den oben genannten gesetzlichen Regelungen modernisiert worden sein. So erreichen sie bessere Werte im Hinblick auf die Energieeffizienz. Daher sollten Käufer und Mieter dieses Kriterium bei der Auswahl einer geeigneten Immobilie einbeziehen. Einen weiteren Anhaltspunkt bieten entsprechende Nachhaltigkeitszertifizierungen.

Wer einen Neubau plant, kann von Anfang an nachhaltige Konzepte integrieren. Auch wenn die Kosten für Beratung und Planung höher liegen als bei vergleichbaren Projekten mit geringeren Umweltstandards, zahlt sich die Investition durch geringere laufende Energiekosten schnell aus. Gründe dafür sind beispielsweise eine lokale Stromerzeugung mit Photovoltaik-Anlagen, eine geeignete Gebäudedämmung sowie eine moderne Gebäudetechnik. Daraus ergeben sich Vorteile sowohl für Investoren und Vermieter als auch für Mieter.

Wettbewerbsvorteile für Investoren und Vermieter

Zertifizierungen für nachhaltiges Bauen erhöhen die Wettbewerbschancen für Investoren und Vermieter. Sie stärken ihr positives Image in der Öffentlichkeit und können Mieter besser binden. Denn immer mehr Menschen achten auf Umweltstandards und wollen aktiv zum Klimaschutz beitragen. Durch die höheren Anfangsinvestitionen lassen sich auch höhere Mieten rechtfertigen, da die ökologische Bauweise für mehr Wohn- und Lebensqualität sorgt.

Nachhaltigkeit für private und gewerbliche Mieter

Die bessere Lebensqualität ist ein großer Vorteil für Mieter. Sie können die bewusste Entscheidung treffen, die Umwelt zu schonen und nachhaltig zu wohnen oder zu arbeiten. Zudem sparen sie Energie, was die Nebenkosten senkt. Ökologische Baumaterialien und moderne Gebäudetechnik wirken sich auch positiv auf die Gesundheit aus – ebenfalls vorteilhaft.

Mehrere Gebäude aus dem Clarus Portfolio bereits ausgezeichnet

Grün bauen lohnt sich – für Investoren und Vermieter wie für Mieter. Die Objekte im Portfolio der Clarus Management GmbH weisen die höchsten Standards für Nachhaltigkeit auf. Dazu zählen der Opernplatz XIV in Frankfurt, das LES 1 in Hamburg sowie das Palais an der Oper in München, die alle drei mit dem LEED Platinum/Gold oder dem DGNB Gold zertifiziert sind. Der Opernplatz XIV erreichte beispielsweise eine besonders hohe Punktzahl in der Kategorie Nachhaltiger Standort. Für Clarus ist die Zertifizierung von Immobilien ein wichtiges Kriterium – auch im Hinblick auf die Akquise neuer Assets. Informieren Sie sich jetzt zu den Zertifikaten im Clarus Portfolio oder vereinbaren Sie ein Gespräch mit einem unserer Berater.

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