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Leerstand vermeiden: So erreichen wir eine Vollvermietung unserer Büroimmobilien

Die Corona-Pandemie hat die Arbeitswelt verändert. Die Folgen zeigen sich insbesondere am Markt für Büroimmobilien: Die Nachfrage nach Büroflächen stagniert, nur in Top-Lagen sind sie weiterhin sehr gefragt. Jedoch sind flexible, multifunktionale Räumlichkeiten mehr im Trend denn je. Wie können Vermieter mit dieser Situation umgehen, Leerstand vermeiden und eine Vollvermietung ihrer Büroimmobilien erreichen? Als Spezialist im Management hochwertiger Immobilien zeigt Clarus, wie Eigentümerauch in Zukunft ihre Büros vollständig vermieten können.

Der Markt für Büroimmobilien im Jahr 2022

2020 – im ersten Jahr der Pandemie – standen 3,5 Prozent der Büroflächen in Deutschland leer. Dies entspricht einem Anstieg von 0,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch 2021 verzeichneten die wichtigsten deutschen Großstädte einen weiteren Anstieg des Leerstands: In Berlin beispielsweise sprang der Anteil von 1,7 auf 3,3 Prozent, in Frankfurt am Main von 7,1 auf 8,8 Prozent. Lediglich Büroimmobilien in Top-Lagen gehören weiterhin zu den gefragten Assets. Der hohe Anteil leerstehender Büros in der Mainmetropole lässt sich dadurch erklären, dass 192.000 Quadratmeter neue Büroflächen fertiggestellt wurden und viele Firmen aus dem Finanzsektor Ihre Räumlichkeiten untervermieteten. Die Frage, wie sich sichtbare Vollvermietung erreichen lässt, ist daher umso relevanter.

New Work verändert die Anforderungen an Büroflächen

Das hybride Arbeiten zwischen Büro und Homeoffice hat sich seit 2020 in vielen Unternehmen etabliert. Auch wenn nur ein Drittel der Firmen ihren Angestellten dauerhaftes Homeoffice ermöglichen möchten, haben sich ihre Anforderungen an Büroflächen verändert. Sie benötigen mehr Flexibilität, sowohl was die Räumlichkeiten betrifft als auch die Mietverträge.

Der Trend in den Büros geht zur Flächenreduktion. Statt jedem Mitarbeiter einen Schreibtisch zur Verfügung zu stellen, werden in vielen Unternehmen geteilte Arbeitsplätze die Norm werden. Die entstandenen Freiräume wollen 17 Prozent der befragten Unternehmen zu gemeinschaftlich genutzten Flächen ausbauen, so eine aktuelle Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft.

Büro der Zukunft als Ort der Begegnung und Vernetzung

Als Begegnungsorte müssen moderne Büros das flexible und multifunktionale Arbeiten mehr denn je ermöglichen. Durch das Konzept des Activity-based Working lassen sich Büroflächen mit diesen neuen Anforderungen in Einklang bringen. Hierbei werden Räume oder Flächen nicht mehr statisch zugeordnet, sondern in drei Zonen eingeteilt: Coworking, Kommunikation und Konzentration. Beim Coworking teilen sich mehrere Mitarbeiter ein Großraumbüro. Zum Bereich Kommunikation gehören beispielsweise Lounges und Brainstorming-Räume. Für kreatives Arbeiten gibt es spezielle Kurzzeit-Arbeitsplätze. Die Unternehmen können ihren Angestellten so flexible Arbeitsplätze sowie Einzel- und Gemeinschaftsräume zur Verfügung stellen.

Starker Trend zu nachhaltigen Immobilien

Klimaschutz, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit rücken für immer mehr Unternehmen in den Fokus der Aufmerksamkeit. Deshalb sind sie auf der Suche nach Büroimmobilien, die bestimmte Kriterien für ökologisches Bauen erfüllen, beispielsweise:

  • umweltfreundliche Baumaterialien
  • Stromgewinnung aus erneuerbaren Energien
  • Reduzierung von CO2-Emissionen
  • effiziente Wassernutzung, z. B. durch Wasseraufbereitung
Im Büro der Zukunft spielt Nachhaltigkeit eine ebenso bedeutende Rolle wie Multifunktionalität.

Clarus Immobilien erfüllen Nachhaltigkeitsstandards

Die Immobilien aus dem Clarus Portfolio erfüllen die hohen Standards des Grünen Bauens. Der Opernplatz XIV in Frankfurt am Main, das Palais an der Oper in München sowie das LES1 in Hamburg sind mit den höchsten Nachhaltigkeitsstandards LEED Platinum/Gold oder dem DGNB Gold ausgezeichnet.

Von der Büroimmobilie zur Betreiberimmobilie

Für Vermieter bedeuten die aktuellen Entwicklungen eine weitere Veränderung: Büroimmobilien müssen sich zu Betreiberimmobilien wandeln. Dabei handelt es sich der Definition nach um Immobilien, die zu einem bestimmten Nutzungszweck an einen Betreiber vermietet werden. Dieser bewirtschaftet sie in Eigenregie. Hierzu zählen typischerweise Flughäfen, Hotels oder Seniorenresidenzen.

Für Büroflächen könnte in Zukunft ein ähnliches Konzept erfolgversprechend sein. Mit einer Kombination aus langfristigen und flexiblen Mietverträgen innerhalb eines Gebäudes oder Quartiers lassen sich zudem temporär erhöhte oder reduzierte Flächenanforderungen der Nutzer befriedigen. Eigentümer von Büroimmobilien werden in Zukunft noch stärker auf die Bedürfnisse der Mieter eingehen müssen, damit sich die dortigen Beschäftigten wohlfühlen. Mehrwert entsteht nur durch ein aktives Betreiben. Die Zeiten statischen Verhaltens auf Eigentümerseite sind vorbei.

Best Practice für Vollvermietung: die Clarus Landmark Property „LES 1“

Das „LES 1″ in Hamburg ist zentral im Quartier Historischer Rödingsmarkt gelegen und schafft als moderner Neubau eine Brücke zwischen der City und dem Hafen. Mit dem Lebensmittel-Lieferservice Flink hat die Handelsfläche im Erdgeschoss einen Nutzer gefunden, den es vor der Pandemie nicht gab.

In der Landmark Property „LES 1″ in Hamburg vermietet Clarus im Auftrag Büros, Handels- und Fitnessflächen.

Niemand hätte bei der früheren Planung an solch einen Nutzer gedacht. Aber unverändert gilt: modernes Gebäude, beste Lage, beste Vermietung. Für beide Seiten ein Gewinn: Flink verfügt über einen idealen Standort für die Auslieferungen und Clarus beweist Flexibilität in Bezug auf die Anforderungen des neuen Mieters.

Nur aufgrund der intensiven Betreuung durch die Clarus Asset Management GmbH konnte im „LES 1″ sogar während der Pandemiezeiten eine Vollvermietung erreicht werden: Unmittelbar nach Beendigung des Vertrags eines Mitmieters rückten auch in den oberen Etagen zwei Mieter für die Büroflächen nach – ohne Zeit- und Einkommensverluste. Persönlicher Einsatz, schnelle Reaktionszeiten und effektiver Austausch mit Mietern und Nachunternehmern waren und sind die Schlüssel zum Erfolg.

Leerstand in Immobilien gekonnt vermeiden

In Zeiten des New Work stehen Vermieter vor der Herausforderung, ihre Büroimmobilien an die neuen Gegebenheiten anzupassen. Mit Liebe zum Detail, Innovationsgeist, Kreativität und Flexibilität kann das gelingen, denn Büroflächen sind weiterhin ein zentraler Bestandteil des modernen Arbeitens. Erfahren Sie, weshalb Büroräume auch in der neuen Arbeitswelt notwendig sind.

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